Fax oder das ursprüngliche Wort Faksimile bedeutet so viel wie "mache ähnlich". Fax ist im Gegensatz zu SSTV keine Entwicklung aus dem Amateurfunk. Ursprünglich wurde sogar zwischen Bildfunk und Faxfunk unterschieden. Unter Fax verstand man eigentlich die reine schwarz/weiß Übertragung ohne Graustufen. Ein (drahtgebundenes) Faxgerät kennt heute jeder. Da bei diesen Geräten das Papier meist über eine Trommel (Walze) zur Bilderfassung läuft, wird auch bei Funk-Fax von Trommelumdrehungen gesprochen. Für Amateurfunk ist hier fast immer die Einstellung 120 nötig. Ein weiterer Unterschied zwischen den einzelnen Faxaussendungen ist die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile.
576 ist die richtige Einstellung für ein normales Wetterfax.
Fax ist die Betriebsart mit der auch Wetterkarten gesendet werden. Deshalb wird sie Hobbymeteorologen und Segler am meisten interessieren.
Schließlich ist die Modulationsart – FM oder AM – ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Faxaussendungen. Im Kurzwellenbereich wird in der Regel mit FM (Frequenzmodulation) gearbeitet; bei Satelliten herrscht AM (Amplitudenmodulation) vor.
Für den Satellitenempfang von Wetterdaten ist es wichtig, zu erfahren, welcher Satellit im Moment überhaupt in Funksicht ist.
Sowohl bei empfangenen Fax- als auch SSTV-Bildern wird in den meisten Fällen eine Schräglaufkorrektur (Slant) notwendig sein. Ursache sind Toleranzen zwischen den Soundkarten. Sie wurden ja nicht für Bildempfang entwickelt!
Ähnlich dem FAX-Empfang läuft der Empfang von SSTV-Sendungen ab.
Wasserfalldarstellung eines Fax-Signals:
Literatur:
FAX-Empfang
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