RTTY

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RTTY ist die Abkürzung für ‚Radio Tele Type', also Funk-Fernschreiben. Im engeren Sinne wird darunter jedoch die Verwendung des klassischen Baudot-Codes verstanden. In RTTY lassen sich alle möglichen Parameter, wie Shift, Baudrate und die Anzahl von Stop-Bits, frei variieren. Für Baudot-RTTY im Amateurfunk gilt 45 Baud und 170 Hz Shift (Differenz der Frequenzen der beiden Töne für Mark und Space). 

Beim AFSK-Verfahren (Audio Frequency Shift Keying) wird der Sender mit 2 NF-Tönen moduliert. Er strahlt dann (aber nur wenn alles ordentlich eingepegelt ist) scheinbar einen frequenzumgetasteten (F1B; Mark und Space) Träger aus. Aus dem amerikanischen Raum stammt die Empfehlung dafür die Frequenzen 2125 Hz und 2295 Hz, die sogenannten High Tones zu verwenden. Die IARU Region 1 schlägt 1275 Hz und 1445 Hz (Low Tones) vor. Der mögliche Frequenzunterschied läßt sich aber in der Praxis leicht, z. B. mit der RIT, ausgleichen. Die absoluten Frequenzen von Mark und Space sind bei diesem Verfahren von untergeordneter Bedeutung und hängt letztlich nur von der Filterkurve des Transceivers ab. Entscheidend ist der Abstand von 170 Hz beider Töne

Beim FSK-Verfahren hingegen wird der TX nur getatstet. Er erzeugt das normgerechte Signal, indem er zwei Trager mit genau 170 Hz Abstand (Frequenzumtastung) zur Aussendung bringt. Der TRX muss für diese Betriebsart vorgesehen sein. (Allerdings wird bei einigen Geräten intern trotzdem AFSK gemacht).

Wasserfalldarstellung eines RTTY-Signals:

  Sound

Software

Literatur:
QRV in RTTY

MixW2 – Logbuchprogramm mit Digimode-Integration

MixW2 – Neues vom Decoder mit dem Schmetterling

 

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